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für Pferde Kurs

  Reiten(lernen) macht Spass!  

Ich biete Reit- und Westerntraining im Raum Aachen. Das heisst im Detail:

  • Training für Um- und Einsteiger, für Anfänger, Fortgeschrittene und Neugierige
  • Geländetraining
  • Gymnastik für Gelände- und Freizeitpferde
  • Bodenarbeit
  • Beritt
  • Hilfe bei Erziehungsproblemen und Unarten
  • Verladetraining
  • Arbeit mit "Problempferden"
  • Theoretischer Unterricht
  • Kurse (z. B. Basispass Pferdekunde, Hufeisen Western, kl. Reitabzeichen Western, Erste Hilfe für Pferde und vieles mehr)
  • "Erste Hilfe" für Eltern reitender Kinder
  • Angstabbau (auch für Nichtreiter)
  • Longierunterricht (nicht zu verwechseln mit Longenstunden)

Das komplette Kursangebot ist hier als Microsoft Word Dokument einzusehen.


Über mich und mein Trainerdasein:

Ich reite seit über 20 Jahren und bin immer wieder gefragt worden, ob ich nicht Unterricht geben könnte. Hier und da habe ich das ja auch gemacht, aber der Wunsch wuchs, das Ganze auf eine vernünftige Basis zu stellen. Also machte ich mein Westernreitabzeichen im Herbst 2002 und begann im April / Mai 2003 mit einem Lehrgang zum Trainer C Westernreitenin Nümbrecht auf der Anlage der Familie Leckebusch . Die Prüfung habe ich erfolgreich bestanden, zugute kam mir ausserdem, daß ich ja schon über einige Erfahrung im Unterrichten verfüge. Früher im "englischen" Reitstil in Ställen, wo mein Pferd stand, aber auch durch einen Sommerjob auf einem Reiterhof in Mecklenburg-Vorpommern, dann, nachdem ich selbst umgestiegen war, auch im Westernreiten.

Und dann reichte es mir doch nicht. Ich schaue gern über den Gartenzaun und da ich nach wie vor auch Nicht-Westernreiter unterrichte, bot es sich an, an der Landesreit- und Fahrschule in Langenfeld den Lehrgang zum "Trainer B Breitensport" zu besuchen. Das passierte vom 9. August bis zum 18. August 2004. Auch diesen Lehrgang schloss ich erfolgreich ab.

Ich werde mir niemals einen Namen auf Turnieren machen. Dort spielen einfach meine Nerven nicht mit. Da, wo andere Leute in einer Reitprüfung 80% von dem reiten können, was sie im Training bringen, schaffe ich keine 30%. Dafür schaffe ich es, selbst meinen ach so lieben Fuchs in Prüfungen kirre zu reiten. Zudem ist es einfach nicht meine Welt. Mein Herz gehört der Basis und dem Breitensport, der einen vielseitigen Ausgleich zum "Sandkasten" bietet und das reitweisenübergreifend. Wer wissen möchte, was ich kann und wie gut oder schlecht mein Unterricht ist, der schaue sich das Ganze mal an, spreche mit mir oder frage meine Reitschüler oder Stallkameraden.



Nur ganz ausnahmsweise für's Foto ohne Reitkappe!

 

Über meinen Unterricht und meine Ausbildungsmethoden:

Reiten ist ein Duett - kein Duell!

Mein Ziel als Ausbilder ist es, Stärken und Schwächen von Pferd und Reiter zu erkennen und richtig zu verwenden - also Schwächen in Stärken zu verwandeln und Stärken zu fördern.
Deshalb steht in meinem Unterricht und in meinen Kursen ein freundliches, entspanntes und angenehmes Lernklima an erster Stelle. Denn nur stressfrei und motiviert lernt man - das ist bei Pferden nicht anders als bei Menschen.
Ich lehre einen respektvollen, aber konsequenten und daher für alle Beteiligten leicht nachzuvollziehenden Umgang mit Pferden. Der Reiter erlernt die Sicherheit hoch zu Ross und am Boden und die Pferde danken dem Menschen eine klare Sprache mit Leistungsbereitschaft und Vertrauen.

In den Trainingsstunden hole ich Ross & Reiter dort ab, wo sie sich befinden. Jeder Leistungsstand wirft eigene Aufgaben auf. Wir definieren gemeinsam Ziele und Arbeitsgebiete, finden Kurz- und Langziele und bauen systematisch ein abwechslungsreiches Trainingskonzept auf. Jede Trainingseinheit ist in mehrere Phasen gegliedert, die sinnvoll aufeinander aufbauen und voneinander abhängen. Zunächst ist immer sicherzustellen, dass Pferd und Reiter die gleiche Sprache sprechen, dass beide die Hilfen sicher verstehen und dass sie sich als Einheit bewegen. Garant hierfuer ist ein zügelunabhängiger, losgelassener Sitz des Reiters. Aber vor allem soll auch das Pferd seinen Weg in die physische und psychische Losgelassenheit finden, es soll Vertrauen in seine eigenen Bewegungen und in die Führungskompetenz des Reiters entwickeln. Nur wenn der Reiter gelernt hat, im richtigen Moment Druck auf- und abzubauen (also, um hier im Bild zu bleiben, loszulassen) kann das Pferd auch Losgelassenheit finden bzw. entwickeln - denn Losgelassenheit kann man nicht erzwingen. Daher lehne ich systematische Unter- oder Überforderung von Pferden, die nicht gerechtfertigte Anwendung von unnötigen Korrekturgebissen und Zwangsmitteln, die Durchführung zweifelhafter Trainingsmethoden und alles, was den anatomischen und geistigen Voraussetzungen der einzelnen Pferde widerspricht, grundsätzlich ab. Basisübungen und das Verständnis der grundsätzlichen Hilfengebung - ohne durch z. B. die meisten Hilfszügel Symptome zu unterdrücken, statt durch sinnvolles Training zu beseitigen - geben dem Pferd-Reiter-Paar Vertrauen ineinander und dienen einer entspannten Zusammenarbeit, bei der Balance und Koordinationsfähigkeit von Pferd und Mensch ebenfalls gefördert werden. Gymnastische Übungen sind nicht nur ein wertvolles Mittel zur Gesunderhaltung des vierbeinigen Sportpartners, sondern besonders auch für die Verfeinerung und Förderung der Kommunikation zwischen Mensch und Tier. Jede weitere Ausbildung baut auf dieser Basis auf - somit ist der Reiter in der Lage, sich in jeder Reitweise schnell zurecht zu finden.

Damit Pferd und Reiter möglichst langfristig und überall ein Team bilden, gestalte ich meinen (Reit)-Unterricht so abwechslungsreich wie möglich. Dazu gehört neben der oben erwähnten Basis- und Aufbauarbeit auch der Einsatz von Cavaletti, Bodenstangen, Bodenhindernissen, Durch- und Überreithindernissen, Schreckhindernissen, Gymnastiksprüngen und nicht zuletzt auch die Arbeit am Boden, an der Longe und vor allem im Gelände. Und manchmal ... spielen wir auf geeignete Weisen auch, denn Lachen und Spass und Spieleifer gehören einfach dazu, denn sie bauen Verspannungen und Stress ab.