

Ich reite seit über 20 Jahren und bin immer wieder gefragt worden, ob ich nicht Unterricht geben könnte. Hier und da habe ich das ja auch gemacht, aber der Wunsch wuchs, das Ganze auf eine vernünftige Basis zu stellen. Also machte ich mein Westernreitabzeichen im Herbst 2002 und begann im April / Mai 2003 mit einem Lehrgang zum Trainer C Westernreiten in Nümbrecht auf der Anlage der Familie Leckebusch. Die Prüfung habe ich erfolgreich bestanden, zugute kam mir ausserdem, dass ich ja schon über einige Erfahrung im Unterrichten verfüge. Ich unterrichtete früher schon im "englischen" Reitstil in Ställen, wo mein Pferd stand, aber auch durch einen Sommerjob auf einem Reiterhof in Mecklenburg-Vorpommern. Dann, nachdem ich selbst umgestiegen war, begann ich auch mit Unterricht im Westernreiten.
Und dann reichte es mir doch nicht. Ich schaue gern über den Gartenzaun und da ich nach wie vor auch Nicht-Westernreiter unterrichte, bot es sich an, an der Landesreit- und Fahrschule in Langenfeld den Lehrgang zum "Trainer B Breitensport" zu besuchen. Das passierte vom 9. August bis zum 18. August 2004. Auch diesen Lehrgang schloss ich erfolgreich ab.
Ich werde mir niemals einen Namen auf Turnieren machen. Dort spielen einfach meine Nerven nicht mit. Da, wo andere Leute in einer Reitprüfung 80% von dem reiten können, was sie im Training bringen, schaffe ich keine 30%. Dafür schaffe ich es, selbst meinen ach so lieben Fuchs in Prüfungen kirre zu reiten. Zudem ist es einfach nicht meine Welt. Mein Herz gehört der Basis und dem Breitensport, der einen vielseitigen Ausgleich zum "Sandkasten" bietet und das reitweisenübergreifend. Wer wissen möchte, was ich kann und wie gut oder schlecht mein Unterricht ist, der schaue sich das Ganze mal an, spreche mit mir oder frage meine Reitschüler oder Stallkameraden.
