Meine Wohnung teile ich mit meinen Katern Maxi (geb. 1994?) und Mikesch (geb. 1998?):
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| Maxikater |
Mikeschmeister |
Maxi wurde mir am 30.10.2004 durch die Katzenhilfe Aachen vermittelt. Er war kleiner Prinz bei einer alten Dame, die leider starb. Max hat
wohl angeblich 4 Tage neben der Leiche gesessen, bis man die alte Dame fand. Danach musste er mit ansehen, wie das Haus
seiner Besitzerin Stück fuer Stück ausgeräumt wurde.
Ich fuhr ihn mit einer Mitarbeiterin der Katzenhilfe dort holen und er war schwer traumatisiert, ängstlich-aggressiv und nicht
zu berühren. Er fauchte und schlug und war ungefähr 6 Monate nicht zu erreichen.
Die Zeit ging ins Land, er arrangierte sich mit meiner damaligen Erstkatze Kitty so mehr oder weniger und wurde aber Menschen
gegenüber immer offener. Als das Eis dann einmal gebrochen war, gab es für ihn kein Halten mehr. Er ist wie ein Schatten, manchmal
denke ich, er wäre besser ein Dackel geworden!
Dafür ging es aber mit Max und Kitty bergab. Zwischendurch gab es immer mal bessere Zeiten, aber dann leider spitzte
sich nach meinem Umzug im Januar 2007 die Situation zwischen Max und Kitty immer mehr zu. Kitty neigt zu stressbedingter
Blasenentzündung und erholte sich einfach nicht mehr, es ging ihr immer schlechter, sie litt wahnsinnig, zog sich immer mehr zurück,
wurde apathisch, antwortete nicht mehr (was sie immer getan hatte) wenn man sie ansprach, kam nicht mehr zum Schmusen.
Max zur Vermittlung
wegzugeben, traute ich mich aufgrund seiner Vorgeschichte nicht, denn würde er wieder in sein altes Verhaltensmuster zurückfallen,
wäre eine Odyssee zwischen potentiellen Neubesitzern vorprogrammiert. Als dann auch noch meine Tierärztin explizit dazu riet, Kitty
um ihrer Selbst willen und zu ihrem Besten vermitteln zu lassen, habe ich schweren Herzens die Entscheidung getroffen,
Kitty zurück ins Tierheim Aachen zu bringen, aus dem ich sie vor im Januar 2004 geholt hatte.
Dort war die schöne Frau Meck keinen ganzen Monat. Heute lebt sie als Grande Dame (im wahrsten Sinne des Wortes!) in einer
Studenten-WG in Aachen. Wie ich mir sagen liess, ist sie wieder ganz die alte, fröhliche Katze, die sie war, bevor Maxi zu uns kam:
sie schmust, schnurrt, spielt, schnarcht und folgt ihrem neuen Menschen wohl wie ein Dackel und ist sehr kommunikativ. So hat
die traurige Geschichte um diese wundervolle alte Katzendame das beste Ende gefunden, was man sich denken kann. Besser
hätte Kitty es nicht treffen können und hat es dort definitiv besser als bei mir, wo sie nur noch gestresst und unglücklich war.
Alles Gute, meine schöne, schwarze Dame!
Damit Maxikater aber auf Dauer nicht alleine leben muss, zog am 23. März der Karthäuser-Mix "Mikesch" bei mir ein.
Ich habe ihn aus dem Tierheim Niederaussem geholt, wo er "Ashley" genannt wurde. Er ist ca. 6 - 8 Jahre alt, praktisch
zahnlos bis auf wenige Ueberbleibsel und laesst daher meist die Zungenspitze sehen. Nach Angaben des Tierheims wurde er
in Arnoldsweiler gefunden und am 7.1.2007 im Tierheim abgegeben.
Maxi trägt den Einzug des Neuen mit erstaunlicher Fassung. Die Bilder oben in der Tabelle zeigen Mikesch und die beiden Jungs zusammen
so wie sie bereits am 2. und 3. Tag einander nahe waren. Hier und da setzt es ein paar Ohrfeigen oder Geknurre, aber das
war es auch schon. Hoffentlich bleibt es so!
Falls es jemanden interessiert *g* und weil sich Leute beschwert haben, sie wüssten gar nicht mehr, wie ich aussehe - so wie links sah ich mit kurzen Haaren aus und so wie rechts sehe ich aus, wenn ich mit dem Handy ein Selbstportrait schiesse.